Geschichte

Hier möchten wir Ihnen kurz die Geschichte unseres Kreisverbandes vorstellen.

Gründungsphase des Kreisverbandes

Am 31. Januar 1921 wurde der Kreisverband Biedenkopf-Wittgenstein gegründet.
Das erste Kreis-Jünglingsfest war dann am 1. Mai 1921. Kreis-Jünglingsfeste bzw. Kreisfeste fanden nun regelmäßig neben Freizeiten und Schulungen in verschiedenen Gemeinden statt.
Am 15. August 1933 schlug der damalige Kreisvorsitzende Pfarrer Dr. Müller aus Hilchenbach im Zuge seines Rücktrittes vor, den Kreisverband Biedenkopf-Wittgenstein zu teilen. Im Kreis Biedenkopf waren nämlich mittlerweile 24, in Wittgenstein sieben Ortsvereine gegründet worden. Auf einer Versammlung am 4. Oktober 1933 wurde die Trennung des Kreisverbandes beschlossen und Biedenkopf wurde als selbstständiger Kreisverband weitergeführt. Pfarrer Herbert aus Oberhörlen wurde zum Vorsitzenden gewählt.


Die Zeit während und nach dem 2. Weltkrieg

In der folgenden Zeit fanden weiterhin regelmäßig Kreisfeste statt. Lediglich in den Jahren 1939 und 1940 mussten sie wegen der durch den Krieg angespannten Lage ausfallen. 1946 entschloss man sich, die Kreisfeste des CVJM und des Sängerbundes zusammenzulegen zu einem gemeinsamen Kreisjugendtag.
Pfarrer Herbert, der in der Zwischenzeit zum Propst für Nord-Nassau ernannt wurde, legte 1948 den Kreisvorsitz nieder. Sein Nachfolger wurde Pfarrer Paul Lommler. Ebenfalls in 1948 wurde Karl Bieber aus Bischoffen Kreisjugendwart für die Kreisverbände Biedenkopf und Herborn.
Nachdem das Kreisfest 1951 in Holzhausen mit sportlichen Wettkämpfen begonnen wurde, beschloss man, von nun an alljährlich sportliche Wettkämpfe auf Kreisebene auszutragen.
Pfarrer Paul Lommler trat 1955 als Kreisvorsitzender zurück. Am 17. April des gleichen Jahres wurde Pfarrer Paul Walter Schäfer zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt.

Ein neuer Veranstaltungsort

Aufgrund der stetig wachsenden Besucherzahl und der doch immer ungewissen Witterung wurde es immer schwieriger, die Kreisfeste in den verschiedenen Gemeinden zu organisieren. Aus diesem Grund wurde es freudig begrüßt, dass wir seit 1976 die jährlich stattfindenden Kreisjugendtage, Sportveranstaltungen, Kreisposaunenfeste usw. in der Hinterlandhalle in Dautphe veranstalten können.


Probleme in der Jugendarbeit

Die Unruhen und Erschütterungen der 60er Jahre innerhalb der Jugend machten auch vor dem CVJM nicht Halt. Mit Jugendbibelabenden, Aussprachen und Diskussionen, mit Seminaren, Jugendtreffen und Mitarbeitertagungen versuchte man Klarheit und Ruhe zu verbreiten. Teils mit, teils ohne Erfolg. Negativ wirkte sich der häufige, oft berufsbedingte Wechsel der leitenden Personen der Jungenschaft hier aus.

Das Freizeitheim

Der Kreisverband kaufte 1979 die Schule in Niederdieten und baute sie zu einem Freizeit- und Schulungsheim um. Den Vereinen wurde damit die Möglichkeit gegeben, auch größere überörtliche Tagungen, Freizeiten, Schulungen und Rüstzeiten in eigenen Räumen ohne Zeitdruck durchzuführen. Es wurde 1985 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Quellen

Chronik des CVJM-Wallau zum 75jährigen Jubiläum in 1985;


Chronik Auszug Kreisverband zum Downloaden